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Leipzig liest: Auslaufmodell „DDR-Literatur“

15. März von 19:00 bis 20:00

| Eintritt frei

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Cover Auslaufmodell DDR-LiteraturMuss der Begriff der „DDR-Literatur“ neu definiert werden? Im Gespräch mit Journalist Jens Bisky geben Roland Berbig und Katrin von Boltenstern mit seinem aktuellen Buch zum Thema (Ch. Links Verlag, Berlin) Antworten.

Der Band ‚Auslaufmodell „DDR-Literatur“. Essays und Dokumente‘ (Ch. Links, 2018) greift kritisch den Begriff der „DDR-Literatur“ auf. Ist er ein Auslaufmodell? Vielleicht. Die Geschichte seiner Inanspruchnahme hat den Blick auf das reale literarische Leben in der DDR verstellt. Archive und andere Quellen liefern die Belege. Eine neue Sicht kristallisiert sich heraus. Unerwartete Korrespondenzen leuchten Dunkelräume aus (etwa zwischen Dieter Schlenstedt und Heinz Czechowski oder zwischen Fritz J. Raddatz und Roland Links), Nachlassprofile korrigieren Autorenbilder, und kaum wahrgenommene Phänomene wie Sammlungen von Zeitungsausschnitten geraten in den Fokus. Fragt man heute nach einem Selbstverständnis von DDR-Autorschaft, ergibt sich eine verblüffende Bandbreite – von Hermann Kant über Elke Erb bis zu Durs Grünbein und Lutz Seiler. Mit Beiträgen von Roland Berbig, Katrin von Boltenstern, Maria Büttner, Julia Frohn, Susann Hochgräf, Ira Klinkenbusch, Lore Kurtz, Diego León-Villagrá, Michaela Nowotnick, Hannes Schwenger u. a.

Details

Datum
15. März
Zeit:
19:00 bis 20:00
Kosten:
Eintritt frei
Veranstaltungskategorie:
Webseite:
http://www.druckkunst-museum.de/de/news/leipziger-buchmesse-2018-22.html

Veranstaltungsort

Museum für Druckkunst
Nonnenstraße 38, Leipzig, 04229 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
+49 341 2 31 620
Webseite:
http://www.druckkunst-museum.de/